Erfahrungsbericht von Jessica – Ein Muss für jeden Beratungsinteressierten

Erfahrungsbericht Mannheim Symposium: Jessica Horn

Mein Name ist Jessica Horn und ich studiere im dritten Semester den Bachelor Kultur und Wirtschaft. Beim letzten Symposium habe ich an einem Workshop mit der Unternehmensberatung zeb teilgenommen. Der Tag stand ganz im Rahmen des Themas „Die Zukunft der Banken“ und behandelte die Ausarbeitung einer Digitalisierungsstrategie für eine Traditionsbank. Nach einer kurzen Einführung in das Thema Digitalisierung im Bankensektor, wurden alle Teilnehmer in Kleingruppen eingeteilt und es war unsere Aufgabe eine Digitalisierungsstrategie zu entwerfen. Wir wurden von drei Beratern betreut und konnten am Schluss unsere Ergebnisse präsentieren. Im Anschluss daran gab es eine Feedbackrunde zu den Ergebnissen und Präsentationen, sowie ein gemütliches Get-together, in Form eines Dinners. Hier hatten wir auch die Möglichkeit uns mit den Beratern über ihre eigenen Erfahrungen bei zeb, sowie deren Karrierewege auszutauschen. Egal, ob ihr schon mal mit einer Unternehmensberatung in Kontakt gekommen seid oder nicht, ich kann das Symposium als Plattform zum Erfahrungsaustausch wirklich empfehlen. Neben einer breiten Anzahl von Workshopthemen und spannenden Unternehmen bekommt ihr nach der Erarbeitung eurer Casestudy wertvolles Feedback, welches euch auch persönlich weiterbringen wird. Außerdem könnt ihr Kontakte knüpfen, die für ein mögliches Praktikum sehr hilfreich sein können. Mein Fazit: Verpasst nicht die Chance euch zu bewerben und spannende Workshops zu erleben – Es lohnt sich auf jeden Fall!

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Erfahrungsbericht von Ines – Innovative und herausfordernde Cases

Erfahrungsbereicht Mannheim Symposium: Ines Sophie Scholtes

Während des Symposiums 2016 nahm ich am 18.03. am Workshop von Deloitte teil, dessen Thema „Digitalisierung gestalten – Entwickeln Sie Geschäftsmodelle von morgen“ lautete.

Positiv fiel mir zu Beginn des Workshops auf, dass anfangs vier Vertreter von Deloitte anwesend waren, die alle unterschiedliche Bereiche vertraten – eine Personalerin, ein IT-Berater, ein Vertreter der Deloitte Garage sowie eine Beraterin von Monitor Deloitte. Bevor wir in unseren Gruppen den Case bearbeiteten, stieß zudem ein Partner hinzu, der uns nicht nur wertvolle Tipps vor, sondern auch Input während der Bearbeitung der Cases gab. Zudem erhielt jede Gruppe nach der Ergebnispräsentation noch einmal von ihm Feedback.

Bevor wir jedoch mit den Cases begannen, wurde durch Icebreaker, die es uns ermöglichten nicht nur andere Workshopteilnehmer, sondern auch die Unternehmensvertreter kennenzulernen, die Atmosphäre weiter gelockert. Anschließend wurden zwei kurze Filme gezeigt, die einerseits in Beratung, andererseits in Innovation einführen sollten. Diese waren nicht rein deskriptiv, sondern sehr kreativ und smart gemacht, sodass sämtliche Teilnehmer sichtlich positiv überrascht und begeistert waren. Nach diesem Energizer folgten die Gruppeneinteilung und die Casebearbeitung.

Auffallend war bei der Gruppeneinteilung, dass jede der vier Gruppen ein innovatives Geschäftsmodell für eine andere Branche – Consulting, Automotive, Healthcare und Banking – entwickeln sollte. Daran hat mir vor allem gefallen, dass die Einteilung anhand vorheriger Erfahrung erfolgte, sich also jemand intensiv mit unseren CVs beschäftigt hatte.

Die Bearbeitung der Cases dauerte nur eine Stunde, was eine sehr große Herausforderung war. Anschließend wurden in einer pitchähnlichen Situation mit striktem Zeitlimit von 5 Minuten die Ergebnisse präsentiert und ein Pitchsieger gekührt.

Nach dem Workshop nahmen alle Berater am anschließenden Essen Teil, sodass wir unsere Fragen loswerden konnten. Gerade bei Deloitte bietet der Workshop auch eine exzellente Möglichkeit, anschließend durch einen vereinfachten Prozess an ein Interview zu gelangen, vorausgesetzt man hat während des Workshops einen guten Eindruck gemacht. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass bei der Bewerbung über eigentlich strikte Kriterien, z. B. eine Mindestanzahl an absolvierten Studiensemestern, hinweggesehen wird.

Aktuell stehe ich teilweise noch immer mit den Beratern von Deloitte in Kontakt. Ich kann jedem nur empfehlen, an einem Deloitte Workshop im Rahmen des Symposiums teilzunehmen, da der Workshopinhalt äußerst motivierend und die Gestaltung sehr innovativ waren. Ich habe viel lernen können und konnte nachhaltig Kontakte in das Unternehmen knüpfen.

Erfahrungsbericht von Florian – Von der Bewerbung bis zur Veranstaltung

Erfahrungsbericht Mannheim Symposium: Florian Steffens

An meiner ersten Case Study habe ich im Rahmen des Symposiums im letzten Jahr teilgenommen. Es war nicht schwer darauf aufmerksam zu werden, denn die Flyer wurden schon Wochen zuvor überall in der Uni verteilt. Weitere Informationen zu den Angeboten waren auf der Homepage des Symposiums zu finden. Dort wurden alle Unternehmen mit ihrem jeweiligen Workshop vorgestellt. Von Digitalisierung über Banking waren fast alle aktuellen Themen vertreten, sodass für jeden etwas Passendes dabei gewesen sein sollte. Auf Grund der Vielfalt wollte ich die Möglichkeiten beim Symposium nutzen, um erste Erfahrungen in der Case Bearbeitung zu sammeln. Damals weckte der Workshop mit Accenture zum Thema „Restrukturierung im Finanz- und Versicherungssektor“ das größte Interesse in mir, sodass ich mich dazu entschied mich hierauf zu bewerben. Generell kann ich jedem empfehlen, sich auf möglichst viele Workshops zu bewerben, da es auch sein kann, dass man auf Grund der hohen Bewerberanzahl nicht genommen wird.

Das Beratungsunternehmen Accenture kannte ich zuvor noch nicht, dennoch hat mich die Restrukturierungsindustrie schon vorab interessiert und ich empfand es als eine gute Gelegenheit näheres über diesen Sektor im Rahmen des Workshops zu erfahren. Die Workshops sind generell so besetzt, dass immer zwei bis drei Berater von einem Unternehmen anwesend sind. Zusätzlich ist immer mindestens ein Recruiter dabei, den man zu Themen rund um den Bewerbungsprozess und die Einstiegsmöglichkeiten befragen kann. Die anderen Berater arbeiten in der Regel in der Industriesektion, in der sie mit der Fragestellung des Cases regelmäßig konfrontiert werden. Dies finde ich auch angemessen geregelt, da man dadurch einen praxisnahen Eindruck gewinnen kann und dabei erfährt, wie im realen Geschäftsleben mit solchen Problemstellungen umgegangen wird.

Zunächst stand jedoch erst einmal die Bewerbung an. Diese konnte ich bequem auf der Webseite des Symposiums hochladen. Zu den Bestandteilen zählte neben dem Lebenslauf auch ein aktueller Notenauszug, den ich schnell über das Portal2 herunterladen konnte. Ein langes Motivationsschreiben war nicht nötig, sodass ich für den ganzen Prozess nicht länger als fünf Minuten gebraucht habe. Der Rest wurde dann vom Organisationsteam des Symposiums geregelt. Nach ein paar Wochen kam schließlich die Zusage mit der Einladung zum Workshop. In dem Schreiben wurden die detaillierten Informationen zum Veranstaltungsort und der Zeitplan bekanntgegeben. Ich selber musste mich nicht mehr um das weitere Vorgehen kümmern.

Das Thema der Case Study war „Konzeption und Umsetzung einer Restrukturierung im Banken- und Versicherungssektor“. Das klingt beim ersten Lesen vielleicht etwas abstrakt, und es mag schwer sein sich dabei eine konkrete Aufgabenstellung vorzustellen, die zudem noch innerhalb eines Tages gelöst werden soll. Im Endeffekt ist ein spezielles Vorwissen aber nicht nötig um die Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten und selbst wenn dem wäre, so sind die begleitenden Berater auch während der Bearbeitungsphase offen für themenbezogene Fragen. Darüber hinaus bearbeitet man die Aufgaben immer zusammen im Team. Bei mir war es so, dass die Teams bunt gemischt waren und es dadurch immer ein bis zwei Leute gab, die schon einmal etwas zu diesem oder jenem Thema in der Uni oder während eines Praktikums gehört oder gelesen hatten.

Zu dem Zeitpunkt des letzten Symposiums war ich noch im zweiten Semester und hatte nicht viel Vorerfahrung im Bereich Restrukturierung. Im Endeffekt war dies für die Bearbeitung jedoch kein Problem. Vielmehr kam es dabei auf die Bereitschaft an, sich auf unbekannte Problemstellungen einzulassen und diese strukturiert im Team zu lösen.

Die Veranstaltung fand im Leonardo Hotel in Mannheim statt. Am selben Tag starteten parallel auch verschiedene Workshops mit anderen Unternehmen. Dadurch, dass es ausreichend große Räumlichkeiten gab, ist mir dies jedoch nicht negativ aufgefallen. Vielmehr hat es zusätzlich eine Art „Spirit“ erzeugt, der zusätzlich motivierte. In der Lobby konnte ich mir dann mein Namensschild abholen und und es war möglich bei Snacks und Getränken die anderen Teilnehmer kennen zu lernen. Teilweise waren auch Berater von den verschiedenen Unternehmen in der Lobby anzutreffen, sodass man sich im Zuge dessen auch über andere Beratungen informieren konnte.

Um 13 Uhr fing dann der Workshop mit Accenture an. Zu Beginn gab es eine Vorstellungsrunde. Hierbei stellten sich zuerst die Berater und im Anschluss daran auch die Teilnehmer vor. Mir fiel dabei insbesondere auf, dass die teilnehmenden Studenten sowohl in verschiedenen Semestern studierten, als auch unterschiedliche Studienfächer belegten. Dies sollte später für die Bearbeitung des Cases ein großer Vorteil werden. Durch die interdisziplinären Teams konnten innerhalb der kurzen Bearbeitungszeit kreativere Lösungsansätze gefunden werden.

Die Vorstellungsrunde ist aber gerade für jene Teilnehmer lohnend, die sich noch nicht soviel unter den Berufsfeldern eines Beraters vorstellen können, da die Berater hierbei auch ihre Arbeitsbereiche vorstellen. Diese wurden noch später bei der Unternehmenspräsentation weiter konkretisiert. Nach dem die Berater die Beratungsfelder von Accenture vorgestellt hatten, gingen wir von der Vorstellungsphase hinüber zu einer Präsentation des derzeitigen Marktumfeldes der Versicherungs- und Finanzindustrie. Dies war nützlich, um sich einen ersten Eindruck von dem Markt zu machen (in dem das fiktive Unternehmen aus dem Case wirtschaftet) und gab den Teilnehmern die Gelegenheit, vorab schon mal zu schauen, wo potentielle Probleme auftreten konnten.

Die Präsentation wurde von dem Managing Director des Bereichs Financial Services gehalten und umriss in komprimierter Weise die derzeitigen Trends im Markt und wie diese die Unternehmensführung und die Strategie der Unternehmen beeinflussen. Dabei wurden auch Themen wie das Reformpaket Basel2 und dergleichen besprochen. Von den meisten dieser Themen hatte ich im Vorfeld zwar schon mal gehört, jedoch konnte ich mir darunter noch nichts konkretes Vorstellen, geschweige denn deren direkten Einfluss auf den Markt abschätzen. Von daher hatte ich durch den Workshop auch die Möglichkeit mein Wissen über die Industrie zu erweitern.

Bei der Präsentation des Marktumfeldes fand ich insbesondere gut, dass nur die wesentlichen Themen genannt und die Präsentation dadurch nicht mit Informationen, welche für die Bearbeitung und das Verständnis des Case Problems irrelevant gewesen wären, überladen wurde. Dadurch konnte ich die Struktur und die Zusammenhänge besser verstehen und dieses Informationsgerüst für die Bearbeitung des Cases verwenden.

Nach dem der theoretische Teil damit abgeschlossen war, wurden wir in Gruppen aufgeteilt und bekamen die Case Aufgabe gestellt. Für dessen Bearbeitung wurden uns zusätzliche Materialien zum Einlesen gegeben. Besonders gut hat mir in dieser Phase die Teamarbeit gefallen. Da die Aufgabe sehr offen gestellt wurde, kamen während des Brainstormings viele unterschiedliche Ideen zusammen. Hierbei war es besonders wichtig strukturiert heranzugehen, da wir teilweise ganz andere Sichtweisen und Ansätze für die Problemstellung hatten. Am Ende kombinierten wir die vielen Ideen zu einer Lösung, welche wir dann am Ende der Bearbeitungszeit den Anderen präsentierten. Bei der Präsentation war es sehr wichtig, die Lösungsstrategie in verständlicher Weise auf ein Flip Chart zu übertragen und die konkreten Maßnahmen für das Unternehmen hervorzuheben. Die Differenzierungsfähigkeit von relevanten Informationen vom Rest ist ebenfalls eine Fähigkeit, die ich durch die Präsentationserstellung trainieren konnte.

Abschließend dazu kann ich sagen, dass es im Endeffekt nicht ausschlaggebend ist, wie viel man über das Thema im Vorfeld weiß. Vielmehr ist bei der Bearbeitung gefragt, kreative Ideen innerhalb kürzester Zeit zu entwickeln und diese adäquat zu präsentieren. Um unter dem Zeitdruck überzeugende Ergebnisse liefern zu können, ist es von Vorteil ein guter Teamplayer zu sein und viel mit den anderen Teammitgliedern zu kommunizieren. Hier konnte mir das Feedback der Berater dabei helfen, auf eigene Verbesserungspotentiale aufmerksam zu werden und auf diese in Zukunft stärker zu achten.

Mit dem Feedback endete dann der offizielle Teil des Workshops und wir gingen zum „gemütlichen“ Teil des Tages über. Beim gemeinsamen Abendessen im Leonardo Hotel, hatten wir noch einmal die Gelegenheit persönlich mit den Beratern zu sprechen und weitere Fragen zu stellen. Gerade deren persönliche Meinungen und Bewertungen im Hinblick auf die Arbeit in der Beratungsbranche habe ich dabei sehr geschätzt. Mir ist bei den Accenture Beratern insbesondere ihre Offenheit aufgefallen, über klischeebehaftete Themen wie den hohen Leistungsdruck und die langen Arbeitszeiten zu sprechen.

Durch die exzellente Gestaltung des Rahmenprogrammes bot das Abendessen auch eine gute Gelegenheit, um sich mit Studierenden aus anderen Fachrichtungen und höheren Semester auszutauschen und einige Tipps für das weitere Studium zu bekommen. Des Weiteren ließ sich die Zeit nach der Case Bearbeitung auch dazu nutzen, um einige Kontakte für etwaige Praktika und dergleichen zu knüpfen.

Aus der Retroperspektive betrachtet kann ich sagen, dass diese Case Study dazu beigetragen hat, mein Interesse an der Beratungsbranche zu bekräftigen. Insbesondere konnte ich für mich persönlich feststellen, dass mir die Projektarbeit sehr liegt und ich auch gerne im Team an kreativen Problemlösungsstrategien arbeite. Ich denke, dass diese Erfahrungen nur sehr schwer im normalen Studium zu machen sind. Zusätzlich werden dabei auch die eigenen Stärken und Schwächen deutlich.

Deshalb kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass die Teilnahme an einer Case Study die beste Möglichkeit bietet, um sich schnell persönlich weiterzuentwickeln. Da der Bewerbungsprozess sehr unkompliziert von statten geht und das Ganze auch nichts kostet, kann ich jedem nur empfehlen sich selber ein Bild davon zu machen und an einer Case Study am nächsten Symposium teilzunehmen!

Viel Erfolg und vor allem Spaß dabei!

 

Erfahrungsbericht von Alexander – Die perfekte Gelegenheit zum Networking

Erfahrungsbericht Mannheim Symposium: Alexander Barkey

2016 habe ich bereits das zweite Mal am Symposium Mannheim teilgenommen. Für mich gibt es viele gute Gründe, am Symposium teilzunehmen. Dazu zählen sowohl die Möglichkeit, mich durch eine interessante Case Study inhaltlich weiterzuentwickeln als auch der Kontakt zu anderen Teilnehmern. Besonders relevant ist für mich aber die Gelegenheit, die Unternehmensvertreter beim Get-together im Anschluss an den Workshop persönlich kennenzulernen. Bei einem gemeinsamen Bier oder Glas Wein konnte ich die Berater und damit das Unternehmen auch abseits der offiziellen Unternehmenspräsentation kennenlernen und so einen ersten Einblick in die Kultur des Unternehmens gewinnen. Bei diesen inoffiziellen Gesprächen habe ich viel mehr über die Beratungen und die Arbeit dort erfahren als durch jegliche standardisierte Unternehmenspräsentation. Selbst wenn man bereits in der Vergangenheit einen Workshop mit dem Unternehmen teilgenommen hat, lernt man immer wieder neue Berater kennen und erhält damit einen immer umfassenderen Eindruck von einem potenziell attraktiven Arbeitgeber. Das Get-together ist für mich daher der wichtigste Teil der Veranstaltung. Jedem, der eine gewissen Offenheit mitbringt, kann das Symposium daher bei der Suche des nächsten Praktikums helfen.

Nach 2015 und 2016 werde ich daher selbstverständlich auch 2017 wieder am Symposium teilnehmen und mir nicht die Chance entgehen lassen, Unternehmen und die Leute, die dort arbeiten, kennenzulernen.